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Entwicklung in Bayern

Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern

Es gab bereits im Mittelalter ein organisiertes Löschwesen , dies war jedoch mehr eine Verpflichtung des einzelnen Bürgers bei Feuersbrunst zu helfen, hierfür hatte jede Gemeinde und auch die Bürgerschaft Gerätschaften zur Brandbekämpfung bereit zuhalten.

Der Begriff „Feuerwehr „ wurde erstmals amtlich im Jahr 1848 im Badischen Bürgerwehrgesetz angewendet. Vielerorts entstanden neben den bestehenden Pflichtfeuerwehren dann sogenannte „Freiwillige Feuerwehren“. In Bayern wurde 1849 in der Stadt Augsburg die erste Freiwillige Feuerwehr gegründet.

Diese Freiwilligen Feuerwehren entstanden im wesentlichen aus 3 Richtungen: als Abspaltung aus den bestehenden Pflichtfeuerwehren, aus den entstehenden Turn- und Sportvereinen sowie aus politischen Vereinigungen , welche dann vielfach wieder verboten wurden.
Als erste Dorffeuerwehr entstand 1862 die Feuerwehr Zirndorf bei Fürth.

Die Zahl der in Bayern bestehenden Feuerwehren stieg von 262 im Jahr 1868 auf 847 im Jahr 1872. Schon im Jahr 1873 wurde in Bayern eine Landesunterstützungkasse zur Sicherung der Feuerwehrdienstleistenden bei Unglücksfällen gegründet.

Nach dem deutsch-französchem Krieg 1870 / 1871 stiegen dann die Neugründungen der Feuerwehren in Bayern auf über 2486 Feuerwehren im Jahr 1875 an.
Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten die heimkehrenden Soldaten, war doch auch die Feuerwehr nach militärischen Gesichtspunkten organisiert.

Im wesentlichen bestand die Führung einer Feuerwehr damals aus folgenden Personen:
1 Vorstand
1 Hauptmann
1 Adjutant
2 Spritzenmeister
6 Schlauchmeister (Rohrführer)
6 Rottenmeister ( Oberfeuerwehrmänner)
n Wehrmänner

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